Gefahren durch Aerosolnebel
Bei fast jeder metallverarbeitenden Maschine werden Aerosole aus Dampf und Nebel erzeugt, die nicht nur den Arbeitsplatz und die Maschinen verunreinigen, sondern auch gesundheitliche Schäden für den Menschen mit sich bringen können. Insbesondere beim Öffnen von Maschinen ohne Filter- oder Abscheidesystem sind die Anwender dem Nebelgemisch direkt ausgesetzt. Mithilfe der Ölnebelabscheider kann die Luft gereinigt, Emissionen gemindert und die Gesundheit der Mitarbeiter geschützt werden.

Abwehrmechanismen der Atemwege
Bei Partikelgröße < 4 µm
Die Fresszellen in den Alverolen bekämpfen lungengängige Partikel indem sie diese mit Sauerstoffradikalen und Enzymen umschließen und so unschädlich machen.
Bei Partikelgröße zwischen 4 – 9 µm
Partikel dieser Größe lagern sich auf der schützenden Schleimschicht der Bronchien ab und werden ausgehustet.
Bei Partikelgröße > 10 µm
Partikel die größer als 10 µm sind, werden bereits in der Nase oder im Rachenraum abgefangen.
Die Gefahren durch Aerosolnebel in Metallverarbeitungen können demnach erheblich sein, daher sollten Sie unbedingt das Absaugen der Aerosole mit Ölnebelabscheidern gewährleisten. Setzen Sie keinen Ölnebelabscheider ein, entsteht eine hohe Luftverschmutzung in den Arbeitsbereichen, bei denen sich die Aerosole auf jeder Grundlage und Oberfläche ablagern. Daraus ergeben sich folgende Risiken für Ihre Mitarbeiter*innen und Werkzeugmaschinen:
- Erhöhte Unfallgefahr durch einen unsicheren Arbeitsplatz aufgrund von rutschigen Oberflächen und Böden
- Schnellere Schäden an Werkzeugmaschinen durch Verunreinigung
- Aufnahme der Aersole über die Atemwege und die Haut, was Reizungen und sogar Erkrankungen hervorbringen kann
- In enormen Fällen können sowohl Organ- und Erbgutveränderungen eintreten, als auch Krebserkrankungen ausgelöst werden